Marc-Uwe Kling: Qualityland. Roman. Berlin: Ullstein 2017. 381 S., geb., 18,00 € ISBN 978-3-550-05015-2              

QualityLand – alles ist determiniert, der Mensch ein Verbraucher und Punktesammler. Kling zeigt auf überaus unterhaltsame Art und Weise, welche Auswirkungen die Digitalisierung in Kombination mit Gewinnmaximierung und allgegenwärtiger „Optimierung“ schon in naher Zukunft haben könnte.

Sibylle Knauss: Der Gott der letzten Tage. Roman. Tübingen: Klöpfer & Meyer 2017. 182 S., geb., 20,00 € ISBN 978-3-86351-440-2              

Grenzfragen des Lebens thematisiert Sybille Knaus immer wieder. In diesem Buch versucht sie sich in die Gedankenwelt eines sterbenden Pastoren und seinen Dialog mit Gott einzufühlen. Ein Buch, das einlädt, über Letzte Dinge, Verantwortung und Gottesbilder nachzudenken.

Robert Menasse: Die Hauptstadt. Roman. Berlin: Suhrkamp 2017. 458 S., geb., 24,00 € ISBN 978-3-518-42758-3              

Was ist aus den hehren Ideen der Europäischen Union geworden? Dieser Frage geht der Autor anhand einer kunstvoll verwobenen Geschichte nach, die neben hohem sprachlichem Niveau auch viel Witz hat. Kein Wunder, wenn das verbindende Element ein Schwein ist.

Iris Wolff: So tun, als ob es regnet. Roman in vier Erzählungen. Salzburg: Otto Müller Verl. 2017. 166 S., geb., 20,00 € ISBN 978-3-7013-1250-4              

Vier in sich abgeschlossene, doch fein ineinander verwobene, sprachlich virtuose Erzählungen spannen in dieser atmosphärisch dichten Familiengeschichte einen zeitgeschichtlichen Bogen vom ersten Weltkrieg bis in die heutige Zeit.

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