Racha Khayat: Weil wir längst woanders sind. Roman. Köln: DuMont, 2016. 192 S., geb., 19,99 €, ISBN 978-3-8321-9814-5

Eine junge, bikulturell aufgewachsene Frau entscheidet sich, ihr selbstbestimmtes Leben in Deutschland aufzugeben und in eine traditionell geprägte saudische Großfamilie einzuheiraten. Eine spannende Auseinandersetzung mit kultureller Zerrissenheit und der Sehnsucht nach innerer und äußerer Heimat.

Judith W. Taschler: bleiben. Roman. München: Droemer 2016. 252 S., geb., 19,99 €, ISBN 978-3-426-28132-1

Immer wieder kreuzen sich die Lebenswege von vier Menschen. Aus den zufälligen Begegnungen entwickelt sich ein psychologisch dichtes Beziehungsdrama, in dem es um Schuld, Treue, Verrat und die existenziellen Fragen am Ende des Lebens geht.

Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit. Roman. Zürich: Diogenes 2016. 354 S., geb., 22,00 €, ISBN 978-3-257-86285-0

Wer sorgt dafür, dass ein Leben wird, wie es wird? Der Roman stellt viele Fragen zum Leben wie auch zum Tod und regt Antworten an, die einen bewegen und ins Nachdenken bringen. Und erzählt zugleich die Geschichte einer Liebe, die berührt.

 Juli Zeh: Unterleuten. Roman. München: Luchterhand 2016. 639 S., geb., 24,99 €, ISBN 978-3-630-87487-6

Die Idylle im brandenburgischen Unterleuten trügt. Die Planung eines Windparks lassen in der Dorfgemeinschaft alte Rivalitäten der Ureinwohner mit den Interessen der neuen Berliner Stadtflüchtlingen kollidieren. Schon bald ist im Dorf die Hölle los. Ein amüsanter großartiger Gesellschaftsroman über bundesrepublikanische Befindlichkeiten.

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